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Rezepte aus Thailand

von Marion Menger

Zunächst zeige ich Ihnen, wie Sie den thailändischen Duftreis kochen, den es zum Glück heute in fast jedem Supermarkt zu kaufen gibt. Für einen Asiaten ist er die Grundlage für jedes Menü.



Reiskocher

Ich liebe den Duft und den Geschmack dieser Reissorte. Um ihn zu kochen, benutze ich einen asiatischen Reiskocher mit eingebautem Thermostat, den mir mein Sohn Oliver von einer Thailandreise mitgebracht hat. Dann brauche ich nur den gewaschenen Reis im richtigen Verhältnis zum Wasser einzufüllen, und der Topf erledigt den Rest. Wenn der Reis fertig gekocht ist, wird er so lange warm gehalten, bis ich den Topf ausschalte.


Duftreis aus dem Reiskocher

Wenn Sie nicht in der glücklichen Lage sind einen solchen Reiskocher zu besitzen, verrate ich Ihnen einen kleinen Trick: Zum Reiskochen nehmen Sie Reis und Wasser im Verhältnis 1:2. Kochen Sie das Wasser in einem Topf mit schwerem Boden auf, geben Sie den gewaschenen Reis und 1 TL Salz hinzu.

Falten Sie ein feuchtes, sauberes Geschirrtuch so zusammen, dass Sie es über die Topföffnung legen können und auf allen Seiten noch ein Rand überhängt.



fertig gekochter Duftreis

Nun legen Sie den Deckel fest auf und klappen die Ecken nach oben über den Deckel. Stellen Sie die Flamme auf ganz klein, evtl. benutzen Sie eine Wärmedämmplatte oder bei Elektroherden drei Münzen, die Sie unter dem Topfboden plazieren. Das feuchte Tuch fängt den Dampf auf, er kann nicht aus dem Topf entweichen. Der Reis wird nicht zu trocken, und vor allem setzt er nicht so leicht an.


Reiskochen im normalen Topf

Dieser Reis ist in Thailand Grundlage für fast jedes Gericht.

Probieren Sie doch mal das folgende Rezept dazu. Ursprünglich wird es aus Schweinefleisch hergestellt. Da ich vegetarische Kost vorziehe, habe ich es mit Seitan ausprobiert, und es schmeckt ausgezeichnet. Im November werde ich auf den Makrobiotikseiten zeigen, wie Seitan aus Mehl ausgewaschen wird und was man damit machen kann. Seitan wird in Nordthailand auch heute noch traditionell hergestellt. Es ist eine preiswerte Möglichkeit, billiges Mehl zu einem sättigenden und stärkenden, proteinreichen Lebensmittel zu verarbeiten. Ich nehme es als Ersatz für Gerichte, die normalerweise Fleisch enthalten, beispielsweise Gulasch, paniertes Schnitzel, Frikadellen, Rouladen, und natürlich thailändische Fleischgerichte.

Vor ein paar Jahren war ich in einem Gesundheitszentrum auf der Insel Kho Samui im südchinesischen Meer für die Umstellung der Speisekarte auf Makrobiotik bzw. vegetarische Gerichte verantwortlich. Ich habe in diesem Zusammenhang den thailändischen Köchen im Zentrum die Seitanherstellung beigebracht. Sie erzählten mir, dass man im Norden Thailands Seitan kennt. Wir haben anschließend aus dem vorbereiteten Seitan das berühmte grüne Curry und ein indisches Curry mit Curcuma gekocht - es war köstlich.

Wenn Sie sich nicht selber die Mühe machen möchten, Seitan herzustellen, kaufen sie es im Naturkostladen. Dieser Seitan ist normalerweise etwas härter als der selbst gemachte, deshalb würde ich den vor der Verarbeitung pürieren.

Seitanbällchen (für ca. 4 Personen)


Seitanbällchen

Zutaten:
2 Korianderwurzeln (im Asialaden)
1 - 2 Tl frisch gemahlener Pfeffer
3 - 4 Knoblauchzehen, geschält
1 TL Reismalz
450 g Seitan (mögl. frisch hergestellt)
altern: 450 g gehacktes Schweinefleisch
2 EL Nam Pla (Fischsauce)
Reismehl nach Bedarf (oder 1050er Weizenmehl)
Sesamöl
frische Korianderblättchen

So wird es gemacht:
Zerstampfen Sie die Korianderwurzeln, Pfeffer, Knoblauch und Reismalz in einem Mörser zu einer Paste. Geben Sie den zerbröselten Seitan (oder das Schweinehack) dazu und verarbeiten alles zu einem glatten Brei. Füllen Sie die Mischung mit der Fischsauce in eine Schüssel. Arbeiten Sie soviel Reismehl (oder Weizenmehl) ein, dass die Masse gut zusammenhält. Formen Sie aus dem Teig ca. 20 Bällchen von ca. 2,5 cm Durchmesser. Wälzen Sie sie leicht in Mehl.


In einem Wok (oder einer großen Bratpfanne) erhitzen Sie das Sesamöl und braten immer nur bis zu 5 Bällchen auf einmal von allen Seiten in ca. 2 bis 3 Minuten goldbraun.

Wenn Sie Schweinefleisch verwenden, darf beim Einstechen mit einem Holzstäbchen oder einem scharfen Messer kein Fleischsaft mehr austreten. Braten Sie die Fleischbällchen dann entsprechend länger.

Wenn sie gar sind, heben Sie die Bällchen mit einem Schaumlöffel heraus. Stellen Sie sie warm, bis alle Seitanbällchen gebraten sind. Richten Sie sie in einer vorgewärmten Schüssel an und servieren sie heiß mit Korianderblättchen garniert zu Duftreis und Nam Plaa, einer typisch thailändischen Sauce, die Sie über den Reis träufeln oder als Dip für die Bällchen verwenden können.


Nam plaa
Nam Plaa

Zutaten:

5 EL NamPlaa (Fischsuace)
4 EL Wasser
Saft einer Limone
1 Zitronenblatt
3 frische Vogelaugenchilis
1 TL geschälter, fein gehackter Ingwer
3 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 Frühlingszwiebel, in feine Scheiben geschnitten
1 kleine Karotte, geschält und in winzige Würfel geschnitten
1 TL Palmzucker, in etwas warmem Wasser aufgelöst (alternativ Reismalz oder Ahornsirup)

So wird es gemacht:

Chilis, Frühlingszwiebel, Ingwer, Knoblauch, Karotte und das in feine Streifen geschnittene Zitronenblatt mit allen anderen Zutaten in einer Schüssel verrühren. Sofort servieren. Diese Sauce sollte immer frisch zubereitet werden, da die grünen Zutaten durch die Zitronensäure bei längerem Stehen ihre leuchtende Farbe verlieren.

 

Servieren Sie vorweg Tom Ka, eine Kokosnuss-Suppe mit Garnelen, Fisch, Hühnerfleisch, gemischten Meeresfrüchten, gebratenem und in Shoyu eingelegtem Tofu, oder einfach mit Gemüse, je nachdem, was Sie gerade im Hause haben. Sie gehört zu meinen Lieblingssuppen.

Tom Ka Gung

Kokosnuss-Suppe mit Garnelen

Zutaten:
500 g ungeschälte Garnelen
1 EL hochwertiges Pflanzenöl
250 ml Wasser, möglichst gefiltert
1 Liter frische Kokosnussmilch oder 1 Dose Kokossahne, auf 1 Liter verdünnt, die dicke Sahne abnehmen und beiseite stellen
2 Stängel Zitronengras
10 Scheiben Galgant, geschält
5 Scheiben Ingwerwurzel, geschält
1 TL rote Currypaste (siehe Grundrezept aus "Die Thailändische Küche" von Marion Menger, oder Asienladen)
3 bis 5 rote Chilischoten
einige Strohpilze oder Champignons
3 EL Fischsauce oder Soyasauce nach Geschmack
Salz, Pfeffer
1Frühlingszwiebel, in feine Röllchen geschnitten
Korianderblättchen, fein gezupft





So wird es gemacht:

Die Garnelen schälen, halbieren, beiseite legen. Die Schalen gründlich waschen und in heißem Öl anrösten. Wasser hinzufügen und die Schalen ca. 20 Minuten auskochen. Durch ein Sieb filtern. Den Sud mit etwa der Hälfte der dünnen Kokosnussmilch erneut aufkochen und simmern lassen. Die dicke Kokosnussmilch in einen Topf oder den Wok geben und ca. 5 Minuten bei mittlerer bis starker Hitze einkochen, bis sich das Öl von der Flüssigkeit trennt. Nun das seitlich aufgeschlitzte und mit einem breiten Messer zerdrückte Zitronengras sowie den Galgant am Stück, den fein gehackten, geschälten frischen Ingwer, die Chilipaste sowie die entkernten und klein geschnittenen Chilis und die feingeschnittenen Pilze einrühren. Wieder ein paar Minuten köcheln lassen, bis ein aromatischer Duft entsteht. Die Flüssigkeit soll eine cremige Konsistenz haben. da die Suppe später noch verdünnt wird. Nun den Garnelsensud hineingeben und mit Fischsauce, Pfeffer und Limonensaft würzen. Zehn Minuten köcheln lassen, bevor die Garnelen (je nach Größe ganz oder halbiert) eingelegt werden. Jetzt darf die Flüssigkeit nicht mehr kochen, deshalb sofort die restliche dünne Kokosnussmilch hineingießen. Wieder erhitzen und abschmecken. Mit den Frühlingszwiebeln und frischen Korianderblättchen bestreut servieren.


Beilage:
Duftreis

Meine Lieblingsversion dieser Suppe ist Tom Ka mit Krebsen - eine Version, die ich mir allerdings nur in Thailand leisten kann.

 

Hier noch ein "Fast Food" Rezept für Tom Ka:

Wenn ich es sehr eilig habe und meinen Gästen trotzdem ein exotisches Suppenvergnügen bereiten möchte, benutze ich eine vorgefertigte Suppenpaste für Tom Ka (gibt es in Asienläden in der Tüte und auch im Glas). Von dieser Paste nach Geschmack 2 bis 2 EL in der dicken Kokosnussmilch anbraten, 1 Stück Zitronengras (oder notfalls gemahlenes Zitronengraspulver) und ein paar halbierte und entkernte frische Chilischoten mitköcheln lassen. Fischbrühe (bei Huhn Hühnerbrühe und bei Tofu Gemüsebrühe) sowie dünne Kokosnussmilch hinzufügen, aufkochen und Krabben bzw. Fisch, Hühnerfleisch, Tofu oder Gemüse in mundgerechten Stücken einlegen und garen. Mit Pfeffer, Salz, Fischsauce und frisch ausgedrücktem Ingwersaft abschmecken. Hierzu reiben Sie ein Stück Ingwer fein und drücken den Saft zwischen den Fingern aus. Die Suppe noch etwas ziehen lassen und mit Frühlingsgrün und Korianderblättchen servieren.

Probieren Sie doch statt Reis mal eine Scheibe frisch gebackenes Sauerteigbrot zu dieser Suppe - es passt sehr gut und eignet sich immer dann, wenn sie einmal wenig Zeit zum Kochen haben.

Dorade auf Gemüsebett mit Kokosnuss-Sauce

Obige Zubereitung kann auch zu einem Saucenrezept modifiziert werden. Ich hatte heute die Idee, zwei Doraden - gesäuert und gesalzen - auf einem Bett aus Zwiebeln, verschiedenen Gemüsen, Kartoffeln und Ingwer 45 Minuten im Ofen zu backen. Gemüse, Kartoffeln und Ingwer habe ich vorher mit dem Kartoffelschäler in feine, dünne Streifen gehobelt und mit Olivenöl, Shoyu und Pfeffer vermischt. Den Fisch habe ich mit je einem Stück geschälter Ingwerwurzel gefüllt und mit Pfeffer bestreut. Das Gericht wollte ich auf Duftreis servieren.

 



Dorade auf Gemüsebett mit Kokosnuss-Sauce


Sauce mit Tom Ka-Paste und Kokosnussmilch
Da auf diese Weise zwar ein leckeres Gemüse, aber keine Sauce zustande kommt, habe ich wie im "Fast Food" Rezept für Tom Ka etwas Paste aus dem Glas (1 EL) in dicker Kokossahne gebraten, abgeschmeckt mit Zitronengraspulver, Saft einer ganzen Limone, einem Lorbeerblatt, zwei getrockneten Zitronenblättern (von der Kaffirzitrone) und ein paar Blättern Thai-Basilikum (habe ich, wie auch frischen Koriander, immer tiefgefroren im Vorrat).

Um der Sauce eine schöne gelbe Farbe zu verleihen, habe ich Kurkumapulver mitgeköchelt. Die Sauce sollte sämig sein, deshalb habe ich am Schluß nicht zuviel Flüssigkeit zu der Kokossahne gegeben und sie am Ende entsprechend einkochen lassen. In den letzten 2 Minuten habe ich einige Stangen grünen Spargel in mundgerechten Stücken mitgaren lassen. Man könnte auch grüne Prinzessbohnen, ein paar Brokkoliröschen oder einige Zuckerschoten (nur ein paar Sekunden ziehen lassen) statt des Spargels einlegen, je nach Vorrat. Auch Champignons würden passen, oder rote, grüne und gelbe Paprikaschoten. Dadurch wird die Sauce schön bunt. Abgeschmeckt habe ich mit frisch ausgedrücktem Ingwersaft.

Die Sauce passte perfekt zu meinem Fischgericht, wäre jedoch in größerer Menge - je nach Geschmack mit Fisch-, Hühnerfleisch- oder Tofustückchen, ein paar Kartoffeln und Gemüsen - auch als eigenständiges Currygericht geeignet.

Dazu habe ich einen bunten Salat serviert: mischen Sie, was Sie vorrätig haben. Ich habe gut gewaschenen Feldsalat, kleingeschnittene rote, grüne und gelbe Paprika, Frühlingszwiebeln, roten Chicorree und Tomaten verwendet. Das Dressing: 1 EL Olivenöl, Saft einer halben Limone (oder Zitrone), 1 TL Shoyu, 1 TL Senf, 1 TL Tahini (Sesammus), 2 EL Aprikosensaft, 1/2 TL Ahornsirup. Geben Sie alles in ein Schraubglas, schrauben Sie den Deckel fest zu und schütteln Sie kräftig. Dadurch vermischen sich alle Zutaten zu einer dicklichen Emulsion. Geben Sie das Dressing erst kurz vor dem Servieren über den Salat und mischen Sie ihn gut.

Zum Abschluß der Mahlzeit eignet sich ein ganz einfaches, typisch thailändisches Dessert: Grillen Sie pro Person eine Banane in der Schale. Ich benutze dazu einen kleinen Tischgrill. Sie können die Bananen natürlich auch unter Ihren Backofengrill oder auf einen Gartengrill legen. Die Schale muss ganz schwarz werden und aufplatzen (legen Sie die Bananen in ein feuerfestes Gefäß oder auf Alufolie). Wenn der Saft austritt und das Fruchtfleisch zu schmelzen beginnt, sind die Bananen fertig. Sie werden aus der Schale heraus heiß ausgelöffelt.

 



Kokosnusssuppe

Tom Ka Seitan

Dies ist eine vegetarische Abwandlung der thailändischen Kokosnusssuppe. Statt Fleisch, Fisch oder Garnelen habe ich die Seitanbällchen aus dem Rezept weiter oben verwendet und die Suppe mit Süßkartoffeln zubereitet.

Das ausführliche Rezept zu dieser Variante finden Sie auf der Seitanseite.

 




Reissuppe mit Beilagen
Khao Tom
mit verschiedenen
Beilagen

Zutaten:
4 Tassen gekochter Vollkornreis
1 mittelgroße Karotte
1 kleine Zwiebel
Meersalz, Shoyu
1 Ei
Sesamöl
8 Scheiben frische Lotoswurzel (oder getrocknete einweichen)
1 EL Mehl, Paniermehl
3 Blatt Chinakohl
1 Tasse Brokkoliröschen


Diese dicke Reissuppe ist bei Thai und Chinesen ein beliebtes Frühstück. In Thailand wird sie in den frühen Morgenstunden (zwischen 5.00 und 7.00 Uhr) an Straßenecken und Bahnhöfen an mobilen Suppenständen angeboten. Sie stehen jeden Tag an derselben Stelle und erwarten ihre Kundschaft. Die Thai kochen nicht gerne selber, es ist so einfach sich an den unzähligen Essständen bedienen zu lassen. Die Speisen werden in Plastiktüten abgefüllt und mit Gummibändern so verschlossen, dass die Enden als Schlaufe zum Festhalten dienen. Die Reissuppe selbst wird in Thailand meistens mit einer kräftigen Brühe aus Schweine- oder Hühnerfleisch gekocht und nicht gewürzt. Den Geschmack liefern die Beilagen, die ganz nach Wunsch und persönlichen Vorlieben in die Suppe gegeben werden: Fleisch, Gemüse, Tofu, gebratener Seitan, Tempeh, Fisch, Omelette, gekochte Leber - jeder Stand hat seine Spezialitäten. Oft wird auch nur ein rohes Ei unter die heiße Suppe gerührt und mit Sojasauce gewürzt. Das Eiweiß gerinnt sofort, während das Eigelb die Suppe verfeinert. Ein paar Frühlingszwiebeln über die Suppe gestreut, oder frisches Koriandergrün - fertig ist das Thai-Frühstück.



Reissuppe

Panierte, gebratene Lotoswurzeln


diverse Beilagen


So wird es gemacht:

Bringen Sie 8 Tassen Gemüsebrühe (oder eine Fleischbrühe, wenn Ihnen das lieber ist) zum Kochen und geben den gekochten Vollkornreis hinein (in Thailand wird für diese Suppe weißer, ungekochter Basmatireis benutzt). Schneiden Sie die Zwiebel in sehr kleine Würfel und die Karotte in dünne Scheiben und geben sie mit einer Prise Meersalz zum Reis. Köcheln Sie die Suppe zugedeckt auf kleiner Flamme im Wok oder einem schweren Suppentopf, bis der Reis cremig wird. Das dauert ca. 1 Stunde. Rühren Sie die Suppe von Zeit zu Zeit um, damit sie nicht ansetzt.

In der Zwischenzeit verquirlen Sie das Ei mit etwas Shoyu und füllen es in eine Schüssel. Geben Sie Mehl mit etwas Meersalz und das Paniermehl auf je einen flachen Teller. Erhitzen Sie Sesamöl in einer Pfanne. Wälzen Sie die Lotoswurzel erst in dem Mehl, dann in dem Ei und schließlich im Paniermehl und braten sie von beiden Seiten in dem heißen Öl. Wenn Sie kein Ei verwenden wollen, verrühren Sie Mehl mit Wasser und 1 TL Shoyu zu einer dicken Paste. Wälzen sie die Lotosscheiben erst im Mehl, dann in der Mehl-Wasser-Mischung und schließlich im Paniermehl.

Braten Sie die übrig gebliebene Eimischung bzw. die Mehl-Wassermischung in der Pfanne zu einem dünnen Omelette bzw. Pfannkuchen. Aufrollen und in dünne Scheiben schneiden.

Blanchieren Sie den Brokkoli für 1 - 2 Minuten in kochendem Wasser und stellen ihn beiseite.

Schneiden Sie den festen, weißen Teil der Chinakohlblätter heraus und in feine Streifen, danach schneiden Sie das Grüne der Blätter ebenfalls sehr fein. Braten Sie zunächst die festeren weißen Streifen von allen Seiten in etwas Sesamöl an, dann geben Sie das feinere Grün dazu. Kurz durchbraten und 1 EL Wasser sowie 1 TL Shoyu hinzugeben. Gut verrühren und weiter braten. Wenn nötig, geben Sie nochmals dieselbe Menge Wasser und Shoyu dazu. Der Kohl soll weich, nicht zu salzig und trocken sein.

Füllen Sie die fertige Reissuppe in Suppentassen, richten Sie die Beilagen auf einer Platte an und servieren alles mit frischen Kräutern - z.B. Frühlingszwiebeln und frische Korianderblättchen. Stellen Sie eine Würzsauce (z. B. Nam Plaa, siehe oben) dazu. Jeder bedient sich an den Beilagen und würzt nach seinem persönlichen Geschmack.



Khao Tom mit Gemüsebeilagen

Geben Sie etwas frischen Ingwersaft oder fein geschnittene Ingwerpickles (aus dem Naturkostladen) in die Suppe, er gibt der Suppe den besonderen Pfiff. Auch gebratener Knoblauch oder gebratene Pilze mit etwas Shoyu schmecken gut in der Khao Tom. Lassen Sie sich etwas einfallen, entwickeln Sie Ihre eigenen Beilagen-Ideen.

Diese Suppe wird zwar traditionell eher zum Frühstück gegessen, doch sie eignet sich auch sehr gut als Mittag- oder Abendessen. In Penang (Malaysia) gibt es spezielle, bei den Chinesen sehr beliebte Restaurants, in denen nachmittags ab 18.00 Uhr Reissuppe mit vielen Beilagen angeboten wird. Man muss Schlange stehen, um eine der schmackhaften Suppen zu ergattern. Dann setzt man sich an einen der wackeligen Tische auf dem Bürgersteig vor dem Lokal und genießt seine Reismahlzeit. Wer mag, holt sich von Zeit zu Zeit weitere Beilagen. Ich wurde vor Jahren in Penang von einem Chinesen auf Freiersfüßen zu seinem Lieblings-Abendessen eingeladen. Hätte ich allerdings gewusst, dass seine Lieblingsbeilagen aus gekochtem Entenmagen und gebratener Schweinebacke bestand (er nannte es "zartes Schweinegesicht"), hätte ich sicherlich abgelehnt. Ich habe einen Höflichkeitshappen gegessen und mir dann vegetarische Zutaten besorgt. Er hat mich nach dieser Einladung nie wieder eines Blickes gewürdigt.



Khao Tom - Reisporridge
Variante mit pochiertem Lachs, Shrimps, Brokkoli, Zwiebelgemüse, Kartoffelscheiben, Chinakohl und Omelettestreifen
Kochen Sie diese Reissuppe mit Fischbrühe und fein geschnittenen Ingwerstreifen

 

 


Nudelsuppe mit Gemüse

Chinesische Nudelsuppe mit Gemüse

(für 4 Personen)

Diese Nudelsuppe können Sie an jeder Straßenecke in Thailand für ein paar Baht kaufen, das sind umgerechnet wenige Cent. Sie ist sättigend und lecker und mit wenig Aufwand herzustellen.



Stellen Sie 1 Liter Gemüsebrühe, Fischbrühe, Hühner- oder Rinderbrühe her. Sie brauchen pro Person 1/2 Tasse Fisch- oder Fleischstückchen, insgesamt 1/2 Tasse gebratene, in Shoyu marinierte Tofuwürfel sowie 1 Pfannkuchen (evtl. Rest). Rollen Sie den Pfannkuchen fest auf und schneiden die Rolle in feine Scheiben. Beiseite stellen.

Schneiden Sie 1 Zwiebel in dünne Halbmonde, 1 Karotte und 1/2 rote Paprikaschote in Würfel und eine Handvoll Zuckererbsen in feine Streifen. Wenn Sie Babymais kaufen können, vierteln Sie einige der kleinen Maiskolben. Geben Sie das Gemüse bis auf die Zuckererbsen in die kochende Brühe und garen Sie es bißfest. Gleichzeitig kochen Sie chinesische Nudeln nach Packungsanweisung, gießen sie ab und spülen sie kurz mit kaltem Wasser ab. Abtropfen lassen und beiseite stellen.

Wenn das Gemüse gar ist, geben Sie die Nudeln in die Suppe und schmecken sie mit Shoyu (Sojasauce) oder mit einigen Spritzern Fischsauce ab. Vorsichtig, Fischsauce ist sehr salzig. Geben Sie Fisch- oder Fleischstücke und Tofuwürfel in die Suppe. Verteilen Sie sie in Portionsschalen und garnieren jede Portion mit einigen der Pfannkuchenröllchen. Servieren Sie die Suppe mit den fein geschnittenen Zuckererbsenstreifen bestreut. In Thailand werden zu dieser Nudelsuppe Nam Plaa und Chilligewürz auf den Tisch gestellt, und man würzt sich die Suppe nach Geschmack, mehr oder weniger scharf.

Eine schnelle Alternative sind die thailändischen und chinesischen Nudelsuppen, die es jetzt in gut sortierten Supermärkten zu kaufen gibt. Dafür kochen Sie das Gemüse wie oben beschrieben in der Brühe. Dann geben Sie die Nudeln (2 Packungen für 4 Personen) mit der Würzmischung dazu, lassen alles 3 Minuten (oder nach Anweisung auf der Packung) in der Brühe köcheln, und würzen nach Geschmack. Allerdings enthalten solche Würzmischungen oft Geschmacksverstärker, die ich normalerweise lieber vermeide. Ich ziehe es vor, Nudelsuppe frisch zuzubereiten.

 

 

Rotes Seitancurry - das Rezept finden Sie hier.

Rotes Seitancurry




Grünes Curry mit Fisch
Grünes Curry mit Fisch

Für das Curry bringen Sie 1/4 Dose dicke Kokosnussmilch mit 1 TL Sesamöl im Wok oder einem schweren Topf zum Kochen. Schütteln Sie die Dose vor dem Öffnen nicht, dann können Sie die dicke Kokosnussmilch mit einem Löffel abheben. Mit einem Schneebesen rühren Sie je nach Geschmack 1 - 2 EL grüne Thai-Currypaste (Asienladen oder exotische Ecke im Supermarkt) in die Kokosnussmilch und braten sie einige Minuten durch. Bei frischer, selbst hergestellter Kokosnussmilch könnten Sie sich das Sesamöl sparen, das Kokosnussöl würde obenauf schwimmen und zum Braten ausreichen. Bei Dosenware verändern sich die Eigenschaften etwas.

Geben Sie nun 1 Tasse Zwiebeln in Halbmonden, 1 Knoblauchzehe, fein gehackt, 1/2 Tasse weiße Auberginen, geviertelt, 1 Süßkartoffel in Würfeln, 3 Chilischoten (ohne Kerne) fein gehackt, 1 Tasse Champignons, geviertelt, einige Blätter Thai-Basilikum und 1 TL fein gehackte Ingwerwurzel in die Kokosnussmilch. Lassen Sie alles noch einige Minuten durchbraten. Gießen Sie mit der restlichen Kokosnussmilch auf und lassen Sie sie aufkochen. Fügen Sie 1 TL Reismalz oder Ahornsirup und 1 EL Umeboshipaste hinzu. Geben Sie 2 Tassen weißen Fisch in mundgerechten Stücken und 1 Tasse frische oder tief gefrorene grüne Bohnen zum Curry und lassen Sie es sanft einköcheln, bis es eine cremige Konsistenz annimmt. Die Bohnen sollen noch knackig und leuchtend grün sein. Schmecken Sie das Curry mit Limonensaft und etwas Ingwersaft ab. Servieren Sie es mit frischem Koriandergrün garniert zu Basmatireis.

Natürlich können Sie statt Fisch jedes andere Protein verwenden, egal ob Hühnerfleisch, Meeresfrüchte, Seitan, Tofu, Tempeh oder einfach nur Gemüse.


In einem indischen Restaurant auf der Insel Koh Samui wurde mir das folgende Gericht serviert, und ich habe versucht es so authentisch wie möglich nachzukochen. Das Rezept für die Bohnen und die Würzkarotten entstammen meinem makrobiotischen Rezeptfundus.


Korianderhuhn mit Bohnen und Karottenstreifen



Korianderhuhn

Zutaten:
8 Hähnchenschlegel
oder 4 ganze Hähnchenschenkel
1 große Süßkartoffel, gewürfelt
1 große Zwiebel, gewürfelt
3 EL Sesamöl
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 Dose Kokosnussmilch
5 Scheiben frische Ingwerwurzel
1 dicke Scheibe Rote Beete
2 TL Koriandersaat
1/2 TL Chillipulver
1/4 TL Currypulver
1/4 TL Kurkuma
1 Messerspitze Zimtpulver
Meersalz nach Geschmack
1 EL Zitronensaft

So wird es gemacht:
Zerreiben Sie die Koriandersaat in einem Mörser (Suribashi). Mischen Sie Knoblauch, Korianderpulver und die anderen Gewürze mit 3 EL Sesamöl. Waschen Sie die Hähnchenschenkel oder -schlegel und tupfen sie trocken. Reiben Sie sie mit Meersalz und der Öl-Gewürzmischung ein und lassen Sie sie 24 Stunden in der Marinade ziehen. Kühl stellen. Am nächsten Tag braten Sie das Hühnerfleisch in 1 EL der Ölmarinade von allen Seiten in einem Wok oder einer tiefen Pfanne an. Aus der Pfanne nehmen und warm stellen. Nun braten Sie die Zwiebel und die Ingwerscheiben aus der Marinade in dem Öl an.

Geben Sie die Süßkartoffelwürfel und etwas mehr von dem Gewürzöl in die Pfanne. Braten Sie das Gemüse einige Minuten in dem Öl, dann fügen Sie die Rote Beete, die Hähnchenschenkel und die restliche Marinade hinzu. Die Rote Beete in Verbindung mit den Süßkartoffeln verleiht dem Gericht die kräftig orangerote Farbe - in indischen Restaurants würde man dafür Lebensmittelfarbe verwenden. Das lehne ich ab. Sie können die Rote Beete am Ende herausnehmen. Gießen Sie die Kokosnussmilch über Gemüse und Hühnerfleisch und mischen alles gründlich. Aufkochen und bei geschlossenem Deckel auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis das Fleisch weich und die Süßkartoffel zerfallen ist. Zerdrücken Sie die Süßkartoffeln gründlich, so dass eine sämige Sauce entsteht, und verfeinern Sie das Gericht mit 1 EL Zitronensaft. Servieren Sie es mit Duftreis.

Dazu schmecken grüne Bohnen mit Zwiebeln und Karottenstreifen mit Sesam.

Für die Bohnenbeilage wurde ein kleine, sehr fein gewürfelte Zwiebel in Sesamöl mit 1 Prise Meersalz angebraten, die geputzten und gewaschenen grünen Bohnen hinzugegeben, kurz mitgebraten, gepfeffert und mit Wasser bedeckt zum Kochen gebracht. Einige Minuten bei geschlossenem Deckel leise köcheln lassen, dann den Deckel abnehmen, die Hitze erhöhen und das Wasser verkochen lassen. Mit 1 Prise Thymian bestreuen, gut vermischen und servieren.



Karottenstreifen mit Sesam

Für die Karottenbeilage schneiden Sie pro Person 1 große oder zwei mittlere gewaschene und geputzte Karotten längs in Viertel oder Achtel, je nach Umfang der Karotten. Sautieren Sie sie mit 1 Prise Meersalz und 1 Messerspitze Zimt in wenig Rapsöl oder Sesamöl. Fügen Sie 1 Tasse Wasser, 1/2 TL Reismalz und ca. 1/2 TL geriebene Zitronenschale hinzu (von einer unbehandelten oder mit heißem Wasser abgebürsteten Zitrone). Aufkochen lassen und bei geschlossenem Deckel einige Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Danach den Deckel abheben und das Wasser verkochen lassen. Würzen Sie die Karottenstreifen mit 1 TL Zitronensaft und bestreuen Sie sie vor dem Servieren mit geröstetem schwarzem oder hellem Sesam und einer Dekoration aus frischen Senfblättern oder Korianderblättchen.

 

 

Nachfolgend finden Sie eins meiner Lieblingsgerichte, das ich in Chiang Mai in Nord-Thailand kennenlernte:


Schwiegersohn-Eier

Kai Lok Kai - Schwiegersohn-Eier

Zutaten:
6 Eier, hart gekocht, geviertelt
6 Schalotten, fein gehackt
2 EL Erdnussöl
2 EL Tamarindenwasser
2 EL Wasser
2 TL Palmzucker oder Reismalz
Nam Plaa (Fischsauce) nach Geschmack

So wird es gemacht:
Das Öl im Wok erhitzen. Die Schalotten darin braten bis sie goldbraun sind. Mit einem Schaumlöffel herausnehmen und warm stellen. Die Eierviertel im Wok braten, bis sie knusprig sind und Blasen werfen. Aus der Pfanne nehmen und ebenfalls zur Seite stellen. Das Tamarindenwasser mit dem Wasser, dem aufgelösten Palmzucker und der Nam Plaa in den Wok geben.



Eier im Wok braten

Würzen, durchbraten

Eier erwärmen

Schalotten, gebraten


Unter ständigem Rühren ein paar Minuten lang durchbraten, die Eier wieder in den Wok geben und weitere zwei Minuten durchwärmen, dabei vorsichtig umrühren, die Eier müssen ganz bleiben, und das Eigelb sollte in den Vierteln bleiben. In eine angewärmte Servierschüssel geben. Mit den gebratenen Schalotten garnieren und heiß zu Duftreis servieren.



Paneang Curry


Panaeng-Curry mit Seitan

Zutaten:

300 g Tofu (oder Fleisch, wenn Sie kein Vegetarier sind)
1 Tasse Hokkaido-Kürbis
1 Tasse grüne Bohnen
2 Tassen dicke Kokosmilch
2 Tassen dünne Kokosmilch
3 EL Sesamöl
2 EL Panaeng Currypaste (aus dem Asialaden oder der Asia-Abteilung im Supermarkt)
2 EL Nam Plaa guter Qualität (Fischsauce)
5 Kaffirzitronenblätter, in Stücke zerpflückt
2 EL Palmzucker (oder Reismalz, oder Ahornsirup)
2 große rote Chilischoten - die Kerne entfernt, fein gehackt
Thai-Basilikumblätter



So wird es gemacht:

Den Tofu mit der dünnen Kokosnussmilch in einem Wok oder schweren Topf zum Kochen bringen und 5 Minuten köcheln lassen. Wenn Sie Fleisch verwenden wollen, das ursprünglich in diesem Rezept enthalten war, schneiden Sie es sehr dünn und lassen es ca. 30 Minuten in der Kokosnussmilch köcheln, bis es weich ist. Gelgentlich umrühren.

Das Öl im Wok erhitzen, die Panaeng-Currypaste ca. 4 Minuten braten, die dicke Kokosmilch hinzufügen und aufkochen. Die dünne Kokosnussmilch mit dem Tofu bzw. Seitan oder Fleisch in den Wok geben. Wieder aufkochen, den Palmzucker hinzufügen und schmelzen. Die Fischsauce und die Zitronenblätter hinein geben, gut umrühren. Vom Feuer nehmen und garniert mit den roten Chillischoten und den Basilikumblättern servieren.

Dieses Gericht erinnert mich immer an Koh Samui, die Insel im Südchinesischen Meer, auf der ich über ein Jahr gelebt habe. Das beste Panaeng Curry wurde in einem Restaurant serviert, das von sogenannten "Lady Boys" geführt wurde. Sie trugen Frauenkleider und waren geschminkt, hatten immer einen Witz auf Lager und waren hervorragende Köche. Leider leben sie heute alle nicht mehr, und das Restaurant gehört der Vergangenheit an. Ich habe dort alle möglichen Variationen dieses Curries ausprobiert:

  • Statt Tofu können Sie Seitan, Tempeh, Fu, Huhn, Rind, Fisch, oder nur Hokkaidokürbis und Gemüse verwenden. Auch Kichererbsen oder rote Linsen schmecken in diesem Curry. Die Kichererbsen müssen Sie vorher garen.
  • Für eine dickflüssigere Sauce (wie auf dem Foto) können Sie das Gericht weitere 15 Minuten einkochen lassen.
  • Wenn Sie Ihre Currypaste selber herstellen (z.B. nach dem Grundrezept in meinem Thai-Kochbuch) brauchen Sie statt der 2 EL die doppelte Menge (100 g).
  • Verwenden Sie, wenn Sie können, süßes Thai-Basilikum.

 


Wie das Korianderhuhn weiter oben ist auch das folgende kein typisch thailändisches Rezept. Ich habe es aber in einem Restaurant in Bangkok kennengerlernt, in dem teils Thaigerichte und teils indische Gerichte angeboten wurden, weil eine Thaifrau einen Inder geheiratet hatte und die beiden ihr Restaurant gemeinsam betrieben. Eigentlich wird das folgende Gericht im Tandoori-Backofen gebacken, daher der Name. In dem Restaurant in Bangkok gab es keinen Tandoori, und so hatte der indische Koch experimentiert und das Gericht im Wok zubereitet. Ich finde, es schmeckt auch so sehr gut.


Tandoori-Huhn


Tandoori-Huhn

Zutaten:

1 Huhn, enthäutet und in 4 Stücke zerlegt
Saft von 2 Zitronen
2-3 TL Meersalz
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 große Zwiebel in Halbmonden
1 TL Koriander, gemahlen
2 Chilischoten, entkernt, fein gehackt
1 Stück frische Ingwerwurzel, geschält und fein gehackt
1 Päckchen Tandoori-Gewürz
1 Kopfsalat, Cocktailtomaten, Zitronenschnitze, Zwiebelringe als Garnierung



So wird es gemacht:

Mit einem scharfen Messer in jedes Fleischschnück drei tiefe Einschnitte machen. Reiben Sie das Fleisch mit der Hälfte des Zitronensaftes und dem Meersalz ein. Legen Sie das Fleisch in einen Wok. Pürieren Sie die restlichen Zutaten in einem Mixer und gießen die Marinade über das Fleisch. Lassen Sie die Mischung mindestens 12 Stunden stehen. Dann erhitzen Sie das Fleisch ganz langsam in der Marinade und lassen es bei mittlerer Temperatur so lange köcheln, bis das Fleisch weich ist und sich leicht vom Knochen löst.

Legen Sie das Fleisch auf eine Platte mit den gewaschenen Salatblättern, übergießen es mit der Sauce und garnieren das Gericht mit halbierten Cocktailtomaten, fein geschnittenen Zwiebelringen und Zitronenschnitzen. Servieren Sie Naan (gesäuertes indisches Fladenbrot) oder Duftreis dazu.

Weitere leckere Rezepte finden Sie in meinem Kochbuch:






Ich hoffe, Ihre Experimentierfreude ist geweckt - so entstehen immer wieder neue Gerichte. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Nachkochen, und guten Appetit!



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