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Rezepte aus Thailandvon Marion Menger
Dieser Reis ist in Thailand Grundlage für fast jedes Gericht. Vor ein paar Jahren war ich in einem Gesundheitszentrum auf der Insel Kho Samui im südchinesischen Meer für die Umstellung der Speisekarte auf Makrobiotik bzw. vegetarische Gerichte verantwortlich. Ich habe in diesem Zusammenhang den thailändischen Köchen im Zentrum die Seitanherstellung beigebracht. Sie erzählten mir, dass man im Norden Thailands Seitan kennt. Wir haben anschließend aus dem vorbereiteten Seitan das berühmte grüne Curry und ein indisches Curry mit Curcuma gekocht - es war köstlich. Wenn Sie sich nicht selber die Mühe machen möchten, Seitan herzustellen, kaufen sie es im Naturkostladen. Dieser Seitan ist normalerweise etwas härter als der selbst gemachte, deshalb würde ich den vor der Verarbeitung pürieren. Seitanbällchen (für ca. 4 Personen)
Wenn Sie Schweinefleisch verwenden, darf beim Einstechen mit einem Holzstäbchen oder einem scharfen Messer kein Fleischsaft mehr austreten. Braten Sie die Fleischbällchen dann entsprechend länger. Wenn sie gar sind, heben Sie die Bällchen mit einem Schaumlöffel heraus. Stellen Sie sie warm, bis alle Seitanbällchen gebraten sind. Richten Sie sie in einer vorgewärmten Schüssel an und servieren sie heiß mit Korianderblättchen garniert zu Duftreis und Nam Plaa, einer typisch thailändischen Sauce, die Sie über den Reis träufeln oder als Dip für die Bällchen verwenden können.
So wird es gemacht: Chilis, Frühlingszwiebel, Ingwer, Knoblauch, Karotte und das in feine Streifen geschnittene Zitronenblatt mit allen anderen Zutaten in einer Schüssel verrühren. Sofort servieren. Diese Sauce sollte immer frisch zubereitet werden, da die grünen Zutaten durch die Zitronensäure bei längerem Stehen ihre leuchtende Farbe verlieren.
Servieren Sie vorweg Tom Ka, eine Kokosnuss-Suppe mit Garnelen, Fisch, Hühnerfleisch, gemischten Meeresfrüchten, gebratenem und in Shoyu eingelegtem Tofu, oder einfach mit Gemüse, je nachdem, was Sie gerade im Hause haben. Sie gehört zu meinen Lieblingssuppen. |
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Zutaten: |
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So wird es gemacht: Die Garnelen schälen, halbieren, beiseite legen. Die Schalen gründlich waschen und in heißem Öl anrösten. Wasser hinzufügen und die Schalen ca. 20 Minuten auskochen. Durch ein Sieb filtern. Den Sud mit etwa der Hälfte der dünnen Kokosnussmilch erneut aufkochen und simmern lassen. Die dicke Kokosnussmilch in einen Topf oder den Wok geben und ca. 5 Minuten bei mittlerer bis starker Hitze einkochen, bis sich das Öl von der Flüssigkeit trennt. Nun das seitlich aufgeschlitzte und mit einem breiten Messer zerdrückte Zitronengras sowie den Galgant am Stück, den fein gehackten, geschälten frischen Ingwer, die Chilipaste sowie die entkernten und klein geschnittenen Chilis und die feingeschnittenen Pilze einrühren. Wieder ein paar Minuten köcheln lassen, bis ein aromatischer Duft entsteht. Die Flüssigkeit soll eine cremige Konsistenz haben. da die Suppe später noch verdünnt wird. Nun den Garnelsensud hineingeben und mit Fischsauce, Pfeffer und Limonensaft würzen. Zehn Minuten köcheln lassen, bevor die Garnelen (je nach Größe ganz oder halbiert) eingelegt werden. Jetzt darf die Flüssigkeit nicht mehr kochen, deshalb sofort die restliche dünne Kokosnussmilch hineingießen. Wieder erhitzen und abschmecken. Mit den Frühlingszwiebeln und frischen Korianderblättchen bestreut servieren. |
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Meine Lieblingsversion dieser Suppe ist Tom Ka mit Krebsen - eine Version, die ich mir allerdings nur in Thailand leisten kann.
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| Hier
noch ein "Fast Food" Rezept für Tom Ka: Probieren Sie doch statt Reis mal eine Scheibe frisch gebackenes Sauerteigbrot zu dieser Suppe - es passt sehr gut und eignet sich immer dann, wenn sie einmal wenig Zeit zum Kochen haben. |
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| Dorade auf Gemüsebett mit Kokosnuss-Sauce Obige Zubereitung kann auch zu einem Saucenrezept modifiziert werden. Ich hatte heute die Idee, zwei Doraden - gesäuert und gesalzen - auf einem Bett aus Zwiebeln, verschiedenen Gemüsen, Kartoffeln und Ingwer 45 Minuten im Ofen zu backen. Gemüse, Kartoffeln und Ingwer habe ich vorher mit dem Kartoffelschäler in feine, dünne Streifen gehobelt und mit Olivenöl, Shoyu und Pfeffer vermischt. Den Fisch habe ich mit je einem Stück geschälter Ingwerwurzel gefüllt und mit Pfeffer bestreut. Das Gericht wollte ich auf Duftreis servieren.
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Dorade auf Gemüsebett mit Kokosnuss-Sauce |
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Sauce mit Tom Ka-Paste und Kokosnussmilch |
Da auf
diese Weise zwar ein leckeres Gemüse, aber keine Sauce zustande kommt,
habe ich wie im "Fast Food" Rezept für Tom
Ka etwas Paste aus dem Glas (1 EL) in dicker Kokossahne
gebraten, abgeschmeckt mit Zitronengraspulver, Saft einer ganzen Limone,
einem Lorbeerblatt, zwei getrockneten Zitronenblättern (von der Kaffirzitrone)
und ein paar Blättern Thai-Basilikum (habe ich, wie auch frischen
Koriander, immer tiefgefroren im Vorrat). |
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Um der Sauce eine schöne gelbe Farbe zu verleihen, habe ich Kurkumapulver mitgeköchelt. Die Sauce sollte sämig sein, deshalb habe ich am Schluß nicht zuviel Flüssigkeit zu der Kokossahne gegeben und sie am Ende entsprechend einkochen lassen. In den letzten 2 Minuten habe ich einige Stangen grünen Spargel in mundgerechten Stücken mitgaren lassen. Man könnte auch grüne Prinzessbohnen, ein paar Brokkoliröschen oder einige Zuckerschoten (nur ein paar Sekunden ziehen lassen) statt des Spargels einlegen, je nach Vorrat. Auch Champignons würden passen, oder rote, grüne und gelbe Paprikaschoten. Dadurch wird die Sauce schön bunt. Abgeschmeckt habe ich mit frisch ausgedrücktem Ingwersaft. Die Sauce passte perfekt zu meinem Fischgericht, wäre jedoch in größerer Menge - je nach Geschmack mit Fisch-, Hühnerfleisch- oder Tofustückchen, ein paar Kartoffeln und Gemüsen - auch als eigenständiges Currygericht geeignet. Dazu habe ich einen bunten Salat serviert: mischen Sie, was Sie vorrätig haben. Ich habe gut gewaschenen Feldsalat, kleingeschnittene rote, grüne und gelbe Paprika, Frühlingszwiebeln, roten Chicorree und Tomaten verwendet. Das Dressing: 1 EL Olivenöl, Saft einer halben Limone (oder Zitrone), 1 TL Shoyu, 1 TL Senf, 1 TL Tahini (Sesammus), 2 EL Aprikosensaft, 1/2 TL Ahornsirup. Geben Sie alles in ein Schraubglas, schrauben Sie den Deckel fest zu und schütteln Sie kräftig. Dadurch vermischen sich alle Zutaten zu einer dicklichen Emulsion. Geben Sie das Dressing erst kurz vor dem Servieren über den Salat und mischen Sie ihn gut. Zum Abschluß der Mahlzeit eignet sich ein ganz einfaches, typisch thailändisches Dessert: Grillen Sie pro Person eine Banane in der Schale. Ich benutze dazu einen kleinen Tischgrill. Sie können die Bananen natürlich auch unter Ihren Backofengrill oder auf einen Gartengrill legen. Die Schale muss ganz schwarz werden und aufplatzen (legen Sie die Bananen in ein feuerfestes Gefäß oder auf Alufolie). Wenn der Saft austritt und das Fruchtfleisch zu schmelzen beginnt, sind die Bananen fertig. Sie werden aus der Schale heraus heiß ausgelöffelt. |
| Kokosnusssuppe |
Tom Ka Seitan Dies ist eine vegetarische Abwandlung der thailändischen Kokosnusssuppe. Statt Fleisch, Fisch oder Garnelen habe ich die Seitanbällchen aus dem Rezept weiter oben verwendet und die Suppe mit Süßkartoffeln zubereitet. Das ausführliche Rezept zu dieser Variante finden Sie auf der Seitanseite. |
Reissuppe mit Beilagen |
Khao Tom mit verschiedenen Beilagen |
Zutaten: |
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Diese dicke Reissuppe ist bei Thai und Chinesen ein beliebtes Frühstück. In Thailand wird sie in den frühen Morgenstunden (zwischen 5.00 und 7.00 Uhr) an Straßenecken und Bahnhöfen an mobilen Suppenständen angeboten. Sie stehen jeden Tag an derselben Stelle und erwarten ihre Kundschaft. Die Thai kochen nicht gerne selber, es ist so einfach sich an den unzähligen Essständen bedienen zu lassen. Die Speisen werden in Plastiktüten abgefüllt und mit Gummibändern so verschlossen, dass die Enden als Schlaufe zum Festhalten dienen. Die Reissuppe selbst wird in Thailand meistens mit einer kräftigen Brühe aus Schweine- oder Hühnerfleisch gekocht und nicht gewürzt. Den Geschmack liefern die Beilagen, die ganz nach Wunsch und persönlichen Vorlieben in die Suppe gegeben werden: Fleisch, Gemüse, Tofu, gebratener Seitan, Tempeh, Fisch, Omelette, gekochte Leber - jeder Stand hat seine Spezialitäten. Oft wird auch nur ein rohes Ei unter die heiße Suppe gerührt und mit Sojasauce gewürzt. Das Eiweiß gerinnt sofort, während das Eigelb die Suppe verfeinert. Ein paar Frühlingszwiebeln über die Suppe gestreut, oder frisches Koriandergrün - fertig ist das Thai-Frühstück. |
Reissuppe |
Panierte, gebratene Lotoswurzeln |
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So wird es gemacht: In der Zwischenzeit verquirlen Sie das Ei mit etwas Shoyu und füllen es in eine Schüssel. Geben Sie Mehl mit etwas Meersalz und das Paniermehl auf je einen flachen Teller. Erhitzen Sie Sesamöl in einer Pfanne. Wälzen Sie die Lotoswurzel erst in dem Mehl, dann in dem Ei und schließlich im Paniermehl und braten sie von beiden Seiten in dem heißen Öl. Wenn Sie kein Ei verwenden wollen, verrühren Sie Mehl mit Wasser und 1 TL Shoyu zu einer dicken Paste. Wälzen sie die Lotosscheiben erst im Mehl, dann in der Mehl-Wasser-Mischung und schließlich im Paniermehl. Braten Sie die übrig gebliebene Eimischung bzw. die Mehl-Wassermischung in der Pfanne zu einem dünnen Omelette bzw. Pfannkuchen. Aufrollen und in dünne Scheiben schneiden. Blanchieren Sie den Brokkoli für 1 - 2 Minuten in kochendem Wasser und stellen ihn beiseite. Schneiden Sie den festen, weißen Teil der Chinakohlblätter heraus und in feine Streifen, danach schneiden Sie das Grüne der Blätter ebenfalls sehr fein. Braten Sie zunächst die festeren weißen Streifen von allen Seiten in etwas Sesamöl an, dann geben Sie das feinere Grün dazu. Kurz durchbraten und 1 EL Wasser sowie 1 TL Shoyu hinzugeben. Gut verrühren und weiter braten. Wenn nötig, geben Sie nochmals dieselbe Menge Wasser und Shoyu dazu. Der Kohl soll weich, nicht zu salzig und trocken sein. Füllen Sie die fertige Reissuppe in Suppentassen, richten Sie die Beilagen auf einer Platte an und servieren alles mit frischen Kräutern - z.B. Frühlingszwiebeln und frische Korianderblättchen. Stellen Sie eine Würzsauce (z. B. Nam Plaa, siehe oben) dazu. Jeder bedient sich an den Beilagen und würzt nach seinem persönlichen Geschmack. |
Khao Tom mit Gemüsebeilagen |
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Geben Sie etwas frischen Ingwersaft oder fein geschnittene Ingwerpickles (aus dem Naturkostladen) in die Suppe, er gibt der Suppe den besonderen Pfiff. Auch gebratener Knoblauch oder gebratene Pilze mit etwas Shoyu schmecken gut in der Khao Tom. Lassen Sie sich etwas einfallen, entwickeln Sie Ihre eigenen Beilagen-Ideen. Diese Suppe wird zwar traditionell eher zum Frühstück
gegessen, doch sie eignet sich auch sehr gut als Mittag- oder Abendessen.
In Penang (Malaysia) gibt es spezielle, bei den Chinesen sehr beliebte
Restaurants, in denen nachmittags ab 18.00 Uhr Reissuppe mit vielen
Beilagen angeboten wird. Man muss Schlange stehen, um eine der schmackhaften
Suppen zu ergattern. Dann setzt man sich an einen der wackeligen Tische
auf dem Bürgersteig vor dem Lokal und genießt seine Reismahlzeit.
Wer mag, holt sich von Zeit zu Zeit weitere Beilagen. Ich wurde vor
Jahren in Penang von einem Chinesen auf Freiersfüßen zu seinem
Lieblings-Abendessen eingeladen. Hätte ich allerdings gewusst,
dass seine Lieblingsbeilagen aus gekochtem Entenmagen und gebratener
Schweinebacke bestand (er nannte es "zartes Schweinegesicht"),
hätte ich sicherlich abgelehnt. Ich habe einen Höflichkeitshappen
gegessen und mir dann vegetarische Zutaten besorgt. Er hat mich nach
dieser Einladung nie wieder eines Blickes gewürdigt.
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![]() Nudelsuppe mit Gemüse |
Chinesische Nudelsuppe mit Gemüse (für 4 Personen) Diese Nudelsuppe können Sie an jeder Straßenecke in Thailand für ein paar Baht kaufen, das sind umgerechnet wenige Cent. Sie ist sättigend und lecker und mit wenig Aufwand herzustellen. |
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Stellen Sie 1 Liter Gemüsebrühe, Fischbrühe, Hühner- oder Rinderbrühe her. Sie brauchen pro Person 1/2 Tasse Fisch- oder Fleischstückchen, insgesamt 1/2 Tasse gebratene, in Shoyu marinierte Tofuwürfel sowie 1 Pfannkuchen (evtl. Rest). Rollen Sie den Pfannkuchen fest auf und schneiden die Rolle in feine Scheiben. Beiseite stellen. Schneiden Sie 1 Zwiebel in dünne Halbmonde, 1 Karotte und 1/2 rote Paprikaschote in Würfel und eine Handvoll Zuckererbsen in feine Streifen. Wenn Sie Babymais kaufen können, vierteln Sie einige der kleinen Maiskolben. Geben Sie das Gemüse bis auf die Zuckererbsen in die kochende Brühe und garen Sie es bißfest. Gleichzeitig kochen Sie chinesische Nudeln nach Packungsanweisung, gießen sie ab und spülen sie kurz mit kaltem Wasser ab. Abtropfen lassen und beiseite stellen. Wenn das Gemüse gar ist, geben Sie die Nudeln in die Suppe und schmecken sie mit Shoyu (Sojasauce) oder mit einigen Spritzern Fischsauce ab. Vorsichtig, Fischsauce ist sehr salzig. Geben Sie Fisch- oder Fleischstücke und Tofuwürfel in die Suppe. Verteilen Sie sie in Portionsschalen und garnieren jede Portion mit einigen der Pfannkuchenröllchen. Servieren Sie die Suppe mit den fein geschnittenen Zuckererbsenstreifen bestreut. In Thailand werden zu dieser Nudelsuppe Nam Plaa und Chilligewürz auf den Tisch gestellt, und man würzt sich die Suppe nach Geschmack, mehr oder weniger scharf. Eine schnelle Alternative sind die thailändischen und chinesischen Nudelsuppen, die es jetzt in gut sortierten Supermärkten zu kaufen gibt. Dafür kochen Sie das Gemüse wie oben beschrieben in der Brühe. Dann geben Sie die Nudeln (2 Packungen für 4 Personen) mit der Würzmischung dazu, lassen alles 3 Minuten (oder nach Anweisung auf der Packung) in der Brühe köcheln, und würzen nach Geschmack. Allerdings enthalten solche Würzmischungen oft Geschmacksverstärker, die ich normalerweise lieber vermeide. Ich ziehe es vor, Nudelsuppe frisch zuzubereiten. |
| Rotes
Seitancurry - das Rezept finden Sie hier.
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![]() Rotes Seitancurry |
| Grünes Curry mit Fisch |
Grünes
Curry mit Fisch Für das Curry bringen Sie 1/4 Dose dicke Kokosnussmilch mit 1 TL Sesamöl im Wok oder einem schweren Topf zum Kochen. Schütteln Sie die Dose vor dem Öffnen nicht, dann können Sie die dicke Kokosnussmilch mit einem Löffel abheben. Mit einem Schneebesen rühren Sie je nach Geschmack 1 - 2 EL grüne Thai-Currypaste (Asienladen oder exotische Ecke im Supermarkt) in die Kokosnussmilch und braten sie einige Minuten durch. Bei frischer, selbst hergestellter Kokosnussmilch könnten Sie sich das Sesamöl sparen, das Kokosnussöl würde obenauf schwimmen und zum Braten ausreichen. Bei Dosenware verändern sich die Eigenschaften etwas. |
| Geben Sie nun 1 Tasse Zwiebeln in Halbmonden, 1 Knoblauchzehe, fein gehackt, 1/2 Tasse weiße Auberginen, geviertelt, 1 Süßkartoffel in Würfeln, 3 Chilischoten (ohne Kerne) fein gehackt, 1 Tasse Champignons, geviertelt, einige Blätter Thai-Basilikum und 1 TL fein gehackte Ingwerwurzel in die Kokosnussmilch. Lassen Sie alles noch einige Minuten durchbraten. Gießen Sie mit der restlichen Kokosnussmilch auf und lassen Sie sie aufkochen. Fügen Sie 1 TL Reismalz oder Ahornsirup und 1 EL Umeboshipaste hinzu. Geben Sie 2 Tassen weißen Fisch in mundgerechten Stücken und 1 Tasse frische oder tief gefrorene grüne Bohnen zum Curry und lassen Sie es sanft einköcheln, bis es eine cremige Konsistenz annimmt. Die Bohnen sollen noch knackig und leuchtend grün sein. Schmecken Sie das Curry mit Limonensaft und etwas Ingwersaft ab. Servieren Sie es mit frischem Koriandergrün garniert zu Basmatireis. Natürlich können Sie statt Fisch jedes andere Protein verwenden, egal ob Hühnerfleisch, Meeresfrüchte, Seitan, Tofu, Tempeh oder einfach nur Gemüse. |
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In einem indischen Restaurant auf der Insel Koh Samui wurde mir das folgende Gericht serviert, und ich habe versucht es so authentisch wie möglich nachzukochen. Das Rezept für die Bohnen und die Würzkarotten entstammen meinem makrobiotischen Rezeptfundus.
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![]() Korianderhuhn |
Zutaten: |
So wird es
gemacht: Zerreiben Sie die Koriandersaat in einem Mörser (Suribashi). Mischen Sie Knoblauch, Korianderpulver und die anderen Gewürze mit 3 EL Sesamöl. Waschen Sie die Hähnchenschenkel oder -schlegel und tupfen sie trocken. Reiben Sie sie mit Meersalz und der Öl-Gewürzmischung ein und lassen Sie sie 24 Stunden in der Marinade ziehen. Kühl stellen. Am nächsten Tag braten Sie das Hühnerfleisch in 1 EL der Ölmarinade von allen Seiten in einem Wok oder einer tiefen Pfanne an. Aus der Pfanne nehmen und warm stellen. Nun braten Sie die Zwiebel und die Ingwerscheiben aus der Marinade in dem Öl an. |
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Geben Sie die Süßkartoffelwürfel und etwas mehr von dem Gewürzöl in die Pfanne. Braten Sie das Gemüse einige Minuten in dem Öl, dann fügen Sie die Rote Beete, die Hähnchenschenkel und die restliche Marinade hinzu. Die Rote Beete in Verbindung mit den Süßkartoffeln verleiht dem Gericht die kräftig orangerote Farbe - in indischen Restaurants würde man dafür Lebensmittelfarbe verwenden. Das lehne ich ab. Sie können die Rote Beete am Ende herausnehmen. Gießen Sie die Kokosnussmilch über Gemüse und Hühnerfleisch und mischen alles gründlich. Aufkochen und bei geschlossenem Deckel auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis das Fleisch weich und die Süßkartoffel zerfallen ist. Zerdrücken Sie die Süßkartoffeln gründlich, so dass eine sämige Sauce entsteht, und verfeinern Sie das Gericht mit 1 EL Zitronensaft. Servieren Sie es mit Duftreis. Dazu schmecken grüne Bohnen mit Zwiebeln und Karottenstreifen mit Sesam. Für die Bohnenbeilage wurde ein kleine, sehr fein gewürfelte Zwiebel in Sesamöl mit 1 Prise Meersalz angebraten, die geputzten und gewaschenen grünen Bohnen hinzugegeben, kurz mitgebraten, gepfeffert und mit Wasser bedeckt zum Kochen gebracht. Einige Minuten bei geschlossenem Deckel leise köcheln lassen, dann den Deckel abnehmen, die Hitze erhöhen und das Wasser verkochen lassen. Mit 1 Prise Thymian bestreuen, gut vermischen und servieren. |
![]() Karottenstreifen mit Sesam |
| Für die Karottenbeilage schneiden Sie pro Person 1 große oder zwei mittlere gewaschene und geputzte Karotten längs in Viertel oder Achtel, je nach Umfang der Karotten. Sautieren Sie sie mit 1 Prise Meersalz und 1 Messerspitze Zimt in wenig Rapsöl oder Sesamöl. Fügen Sie 1 Tasse Wasser, 1/2 TL Reismalz und ca. 1/2 TL geriebene Zitronenschale hinzu (von einer unbehandelten oder mit heißem Wasser abgebürsteten Zitrone). Aufkochen lassen und bei geschlossenem Deckel einige Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Danach den Deckel abheben und das Wasser verkochen lassen. Würzen Sie die Karottenstreifen mit 1 TL Zitronensaft und bestreuen Sie sie vor dem Servieren mit geröstetem schwarzem oder hellem Sesam und einer Dekoration aus frischen Senfblättern oder Korianderblättchen. |
| Nachfolgend finden Sie
eins meiner Lieblingsgerichte, das ich in Chiang Mai in Nord-Thailand
kennenlernte: |
![]() Schwiegersohn-Eier |
Kai Lok Kai - Schwiegersohn-Eier Zutaten: |
So
wird es gemacht: Das Öl im Wok erhitzen. Die Schalotten darin braten bis sie goldbraun sind. Mit einem Schaumlöffel herausnehmen und warm stellen. Die Eierviertel im Wok braten, bis sie knusprig sind und Blasen werfen. Aus der Pfanne nehmen und ebenfalls zur Seite stellen. Das Tamarindenwasser mit dem Wasser, dem aufgelösten Palmzucker und der Nam Plaa in den Wok geben. |
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![]() Eier im Wok braten |
![]() Würzen, durchbraten |
![]() Eier erwärmen |
![]() Schalotten, gebraten |
| Unter ständigem Rühren
ein paar Minuten lang durchbraten, die Eier wieder in den Wok geben und
weitere zwei Minuten durchwärmen, dabei vorsichtig umrühren,
die Eier müssen ganz bleiben, und das Eigelb sollte in den Vierteln
bleiben. In eine angewärmte Servierschüssel geben. Mit den gebratenen
Schalotten garnieren und heiß zu Duftreis servieren. |
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Paneang
Curry
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Zutaten: |
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So wird es gemacht: Den Tofu mit der dünnen Kokosnussmilch in einem Wok oder schweren Topf zum Kochen bringen und 5 Minuten köcheln lassen. Wenn Sie Fleisch verwenden wollen, das ursprünglich in diesem Rezept enthalten war, schneiden Sie es sehr dünn und lassen es ca. 30 Minuten in der Kokosnussmilch köcheln, bis es weich ist. Gelgentlich umrühren. Das Öl im Wok erhitzen, die Panaeng-Currypaste ca. 4 Minuten braten, die dicke Kokosmilch hinzufügen und aufkochen. Die dünne Kokosnussmilch mit dem Tofu bzw. Seitan oder Fleisch in den Wok geben. Wieder aufkochen, den Palmzucker hinzufügen und schmelzen. Die Fischsauce und die Zitronenblätter hinein geben, gut umrühren. Vom Feuer nehmen und garniert mit den roten Chillischoten und den Basilikumblättern servieren. Dieses Gericht erinnert mich immer an Koh Samui, die Insel im Südchinesischen Meer, auf der ich über ein Jahr gelebt habe. Das beste Panaeng Curry wurde in einem Restaurant serviert, das von sogenannten "Lady Boys" geführt wurde. Sie trugen Frauenkleider und waren geschminkt, hatten immer einen Witz auf Lager und waren hervorragende Köche. Leider leben sie heute alle nicht mehr, und das Restaurant gehört der Vergangenheit an. Ich habe dort alle möglichen Variationen dieses Curries ausprobiert:
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Wie das Korianderhuhn weiter oben ist auch das folgende
kein typisch thailändisches Rezept. Ich habe es aber in einem Restaurant
in Bangkok kennengerlernt, in dem teils Thaigerichte und teils indische
Gerichte angeboten wurden, weil eine Thaifrau einen Inder geheiratet hatte
und die beiden ihr Restaurant gemeinsam betrieben. Eigentlich wird das
folgende Gericht im Tandoori-Backofen gebacken, daher der Name. In dem
Restaurant in Bangkok gab es keinen Tandoori, und so hatte der indische
Koch experimentiert und das Gericht im Wok zubereitet. Ich finde, es schmeckt
auch so sehr gut. |
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Tandoori-Huhn
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Zutaten: |
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So wird es gemacht: Mit einem scharfen Messer in jedes Fleischschnück drei tiefe Einschnitte machen. Reiben Sie das Fleisch mit der Hälfte des Zitronensaftes und dem Meersalz ein. Legen Sie das Fleisch in einen Wok. Pürieren Sie die restlichen Zutaten in einem Mixer und gießen die Marinade über das Fleisch. Lassen Sie die Mischung mindestens 12 Stunden stehen. Dann erhitzen Sie das Fleisch ganz langsam in der Marinade und lassen es bei mittlerer Temperatur so lange köcheln, bis das Fleisch weich ist und sich leicht vom Knochen löst. Legen Sie das Fleisch auf eine Platte mit den gewaschenen Salatblättern, übergießen es mit der Sauce und garnieren das Gericht mit halbierten Cocktailtomaten, fein geschnittenen Zwiebelringen und Zitronenschnitzen. Servieren Sie Naan (gesäuertes indisches Fladenbrot) oder Duftreis dazu. Weitere leckere Rezepte finden Sie in meinem Kochbuch: |
| Ich hoffe, Ihre Experimentierfreude
ist geweckt - so entstehen immer wieder neue Gerichte. Ich wünsche
Ihnen viel Spaß beim Nachkochen, und guten Appetit! |
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Email: marion_menger@sturmruhe.de